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Praxis für Logopädie - Angelika Barasch
Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen
Treffpunkt für Betroffene und Angehörige
POLYKLINIK Süd - Melchendorfer Str. 1
Häßlerstr. 6 - 99096 Erfurt

Tel.: 03 61 / 6 53 86 79 - Fax: 03 61 / 6 53 86 80 - e-Mail: angelika.barasch@logopaedie-erfurt.de

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Myofunktionelle Störungen


Myofunktionelle Störungen
(MFS
)
 

Bei einer MFS ist der Tonus der orofacialen Muskulatur gestört, so dass es zu einem falschen Schluckmuster mit oder ohne Dyslalie (Sigmatismus, Schetismus, Chitismus) kommt. Die Zungenfehlfunktion kann Gebissanomalien zur Folge haben. Es kann ein offener Biss, ein funktioneller Vorbiss oder ein Kreuzbiss resultieren. Damit ist der Weg für eine Dyslalie geebnet. Bei einem Sigmatismus, Schetismus oder Chitismus muss zunächst mit einer korrekten Schluckfunktion eine Basis hergestellt werden (Myofunktionelle Therapie), erst dann kann die eigentliche Arbeit an der Lautbildung beginnen.
Die Myofunktionelle Therapie setzt ab dem 4. Lebensjahr in Einzel- oder Gruppentherapie ein. Sie findet aber auch Anwendung bei Schulkindern (MFT vor kieferorthopädischer Behandlung), allen Störungsbildern der Dyslalie, SEV und Lippen-Kiefern-Gaumenspalte als auch bei Facialis- Paresen, Dysarthrien und in der Stimmtherapie.

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