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Praxisgemeinschaft für Logopädie - A. Barasch & B. Riehl Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen Treffpunkt für Betroffene und Angehörige Häßlerstr. 6 - 99096 Erfurt Tel.: 03 61 / 6 53 86 79 - Fax: 03 61 / 6 53 86 80
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Magnetfeld
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Grundlagen der Magnetfeldtherapie
Die Magnetfeldtherapie hat in den letzten Jahren die Schwelle von der klinischen Randerscheinung zur populären, naturnahen und weit verbreiteten Therapieform überschritten.
Was auf den ersten Blick unglaubwürdig erscheinen mag, hat seinen Grund in einem Wirkmechanismus, der die natürlichen Zellfunktionen unterstützt. Jede Zelle im menschlichen Körper muss Nahrung und Sauerstoff aufnehmen und Abfallstoffe ausscheiden, so wie der menschliche Körper als Ganzes.
Pulsierende elektromagnetische Felder in der richtigen Dosierung (das bedeutet in der richtigen Feldstärke, Frequenz und Modulation, jeweils abhängig vom circa- dianen Rhythmus und Zustand des Patienten) können die Funktion jeder einzelnen Zelle des Körpers wieder in den bestimmungsgemäßen Zustand bringen. Dieser Wirkmechanismus greift an jeder Stelle des Körpers und bei fast jeder Krankheit; daher kann die Magnetfeldtherapie dem Körper bei so vielen verschiedenen Erkrankungen Hilfe zur Selbsthilfe geben. Weitere Effekte der Magnetfeldtherapie sind aus diesem grundlegenden Wirkmechanismus abgeleitet: die Steigerung der Durchblutung und der Sauerstoffversorgung, die Beeinflussung der Nervenbahnen bei der Schmerzleitung, die ausgleichende Wirkung auf das Vegetativum und viele andere.
Für die Magnetfeldtherapie wird bei uns das vita-life® elektro-Magnet-Resonanz-Stimulations (eMRS®) System eingesetzt. Die Herstellerfirma „biomedis international AG“ ist nach ISO 9001 zertifiziert.
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Biofeedback
Nach dem heutigen Verständnis bedeutet Biofeedback die Rückleitung von Messdaten zum Patienten, um seine unbewussten Körperfunktionen zu beeinflussen. Die Zukunft zeigt einen weiteren Weg auf: die Rückleitung der Messdaten nicht an den Patienten, sondern an Therapiegeräte, die durch die so erhaltenen Informationen den Verlauf und die Dosis der Therapie automatisch so anpassen können, dass die maximale Wirkung erreicht wird. Das vita-life® eMRS® System enthält als eines der ersten Therapiegeräte weltweit bereits eine solche Biofeedback- Komponente zur automatischen Steuerung des Behandlungsablaufs. Über einen Fingersensor wird laufend die Varianz der Herzschläge (HRV) gemessen; die Messdaten bewirken in Echtzeit eine laufende Anpassung der Dosis.
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Herzrhythmus – Varianz Analyse
Die HRV (Herz-Raten-Variabilität) als energetische Diagnosemethode ist deswegen besonders interessant, weil sie einen Parameter misst, der über den gesamten Organismus Auskunft gibt und nicht nur eine Momentaufnahme an einem bestimmten Punkt liefert. Im vita-life® eMRS® System wird die HRV Messung als integrierter Bestandteil der Dosisfindung verwendet, wenn der (optionale) Fingersensor am Patienten angeschlossen ist. Die Anpassung der Behandlung wird am Bildschirm des Systems laufend angezeigt.
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Biologischer Tagesrhythmus
Als Bestandteil der Natur unterliegt der Mensch verschiedenen Rhythmen: jeder weiß, wie er auf die wechselnden Tages- und jahreszeiten reagiert. Wir haben im Winter ein anderes Schlafbedürfnis und ein anderes Arbeitstempo als im Sommer. Manche Dinge lassen sich besser am Morgen erledigen, manche am Abend. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hat die organischen Funktionsrhythmen systematisiert: Sie nimmt an, dass die zwölf Hauptkörperfunktionsströme bestimmten Organen zugeordnet sind. Innerhalb des Tageslaufes ist immer einer dieser Funktionsströme für zwei Stunden energetisch besonders aktiv. Diese Aktivität kann man sowohl für therapeutische als auch für diagnostische Zwecke nützen. Man be- zeichnet diese Zeitspanne, in der ein Organ den maximalen Energiedurchfluss aufweist, auch als die Maximalzeit; jeweils 12 Stunden nach der Maximalzeit ist das betreffende Organ in seiner Minimalzeit. Die Aufteilung der Energiemaxima über die Uhrzeiten wird im Allgemeinen als "Organuhr" bezeichnet und oft auf kreisförmigen Tabellen in Form einer Uhr dargestellt.
Das vita-life® eMRS® System berücksichtigt im Automatik-Modus mittels einer eingebauten batteriegepufferten Uhr die Tageszeit des Behandlungsbeginns und stellt sich auf das jeweils aktuelle Segment der Organuhr ein, die auf dem Bildschirm angezeigt wird.
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Elektromagnetische Wechselwirkungen
Die Physiologie der Jahrtausendwende steht vor einer Revolution der Biowissenschaften. Immer deutlicher zeichnet sich die grundlegende Bedeutung elektromagnetischer Kräfte für lebende Systeme ab. Die Betrachtung des Organismus als ein sich selbst regulierendes komplexes System mit seinen eigenen Kommunikations- und Kontrollmöglichkeiten führt zu einem immer tieferen Verständnis des Lebens und zu völlig neuen Therapieansätzen. Das Leben ist durch Stoffwechsel, Wachstum und Vermehrung gekennzeichnet.
Inzwischen gehört es zum physiologischen Standardwissen, dass der Stoffwechsel über elektromagnetische Vorgänge gesteuert wird: So werden zum Beispiel über elektrische Potenziale an der Zellmembran Ionen auch gegen Konzentrationsgefälle "gepumpt" (aktiver Stoffwechsel). Die Bedeutung des Wasser- und Elektrolythaushalts des Körpers ist allgemein bekannt. Die Kommunikation mit der Außenwelt, die Informationsübermittlung, die Tätigkeit und Koordination der inneren Organe sowie jede Muskelkontraktion, einschließlich die des Herzmuskels (EKG), erfolgen durch elektrische Erregung (NS). Ebenso beruhen die höhere Nerventätigkeit und die Funktionsfähigkeit des Gehirns auf Bioelektrizität (EEG).
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Wissenschaftliche Nachweise
Auf viele verschiedene Arten hat man in den vergangenen Jahren die Wirksamkeit der pulsierenden Elektromagnetfeldtherapie nachgewiesen und sichtbar gemacht.
- Mittels Dunkelfeldmikroskopie lässt sich die Auflösung der Geldrollenbildung der Erythrozyten nachweisen. Dies führt zu: Verbesserung der Blutviskosität, Verbesserung der Blutfließeigenschaften, Vergrößerung der Oberfläche, Erhöhtem Sauerstoffgehalt, Verminderter Thrombosegefahr.
- Knochendichtemessungen lassen eine signifikante Zunahme der Knochendichte nach der Behandlung über einen längeren Zeitraum erkennen.
- Infrarot-Thermographiemessungen beweisen eine verbesserte Durchblutung.
- Die Messung des Hautleitpotentials an Akupunktur-Meridian-Endpunkten (PROGNOS Methode) dokumentiert die Regulation der Körperenergie.
- Eine kombinierte Biofeedback-Messung zeigt die Optimierung einer Vielzahl von Körperfunktionen nach nur wenigen Minuten Anwendung pulsierender Magnetfelder.
Photoplethysmographiemessungen zeigen Verbesserungen der Durchblutung von durchschnittlich 45 % im Bereich der Mikrozirkulation und eine Erhöhung der Sauerstoffsättigung im Blut von durchschnittlich 25 %.
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Ergänzende Behandlung
Regenerierende Funktion - Knochensystem:
- Osteoporose insbesondere nach der Menopause (betrifft sowohl Prophylaxe als auch Therapie)
- Morbus Sudeck
- Zustände nach Knochenfrakturen und Knochenrissen; Zustände nach Operationen am Skelettsystem, bei denen z.B. Knochen mit Hilfe von Schrauben oder Nägeln vereinigt wurden.
- Zustände nach Implantation von Endoprothesen (zur Verhinderung von Lockerungen)
- Pseudoarthrosenbildung (Scheingelenke) nach instabilen Knochenbrüchen
Regenerierende Funktion - Weichgewebe:
- Unfallwunden mit und ohne Verletzung der Haut.
- Brandwunden
- Dekubitalgeschwüre
Entspannungsfunktion - vegetative Beruhigung:
- Vegetative Dystonie (Ungleichgewicht des Nervensystems, z.B. Schweißausbrüche)
- Schlafstörungen
- Prophylaktische Entspannungswirkung, die dem alltäglichen Stress entgegenwirkt
- Stress in der allgemeinen Bedeutung dieses Begriffs und insbesondere nach lang anhaltender psychischer Anstrengung (Dystress)
- Konzentrationsstörungen
- Neurosen
Erhöhte Sauerstoffbereitstellung:
- Bei der aeroben Zellatmung (Erhöhung der Ausdauerleistung im Sport)
- Bei der anaeroben Zellatmung (raschere Regeneration durch Ausschwemmen der Laktate und durch schnelleren Einbau von Glykogen in die Muskelzellen)
- Allgemeine Stoffwechselsteigerung durch Steigerung der Verbrennungsvorgänge in den Zellen (Mitochondrien)
Kreislauffördernde Funktion:
- Durchblutungsstörungen: bei diabetesbedingten und sklerosebedingten Gefäßkrankheiten (Arteriosklerose), bei Krampfadern mit Geschwüren
- Beschleunigte Resorption von Blutergüssen (Hämatomen)
- Ausschwemmung von Lymphödemen
Schmerzstillende Funktion - Knochen-Gelenksystem:
- Degeneration der Wirbelsäule und des Knochen- und Gelenksystems der Arme und Beine (Knie, Hüfte, Ellbogen, Schulter...)
- Rheumatisch bedingte Gelenksentzündungen (z.B. Polyarthritis)
- Versteifende Entzündungen der Wirbelsäulengelenke (z.B. Morbus Bechterew)
- Gelenksverletzungen (z.B. im Sport)
Schmerzstillende Funktion - Bindegewebe:
- Weichteilrheumatismus (sog. Fibromyalgie)
- Verletzungen von Bindegewebe (z.B. Zustand nach Operationen, Narbenschmerzen)
- Migräneschmerzen
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