Praxisgemeinschaft für Logopädie - A. Barasch & B. Riehl Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen Treffpunkt für Betroffene und Angehörige Häßlerstr. 6 - 99096 Erfurt Tel.: 03 61 / 6 53 86 79 - Fax: 03 61 / 6 53 86 80
Selbsthilfe
Selbsthilfegruppen
Unsere Praxis für Logopädie betreut zwei Selbsthilfegruppen, eine Gruppe für Aphasiker und eine Gruppe für ALS-Patienten. Sofern Sie Interesse haben, rufen Sie uns an. Die Stadt Erfurt hat eine Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) eingerichtet. Dort erhalten Sie allgemeine Informationen (Tel: 03 61 / 6 55 17 15).
Der Landesverband Thüringen für die Rehabilitation der Aphasiker hat seine Geschäftsstelle in unserem Hause.
Die Geschäftstelle können Sie erreichen unter Tel.: 03 61 / 6 53 81 05
Aphasie
Aphasie ist eine Sprachstörung nach Hirnschädigung, die in den meisten Fällen durch einen Schlaganfall (Apoplex), einen Tumor oder ein Schädel-Hirn-Trauma ausgelöst wird. Hierbei kann es zu einem kompletten Ausfall der Sprache kommen, aber auch nur in Teilbereichen, d.h. Lesen, Rechnen, Schreiben. In allen Fällen ist die Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen beeinträchtigt. Aphasie ist keine Denk-, sondern eine Sprachbehinderung.
Betroffene und Angehörige treffen sich in einer Selbsthilfegruppe. Hier sollen gemeinsame Probleme besprochen werden. Die Gruppe soll eine gegenseitige Hilfe ermöglichen, Unterstützung geben und den Umgang mit der Krankheit und der Behinderung erleichtern.
ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Dabei ist der Teil des Nervensystems betroffen, der für die willkürliche Steuerung der Skelettmuskulatur verantwortlich ist. Diese Störung der motorischen Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark bewirken Muskelschwächen (Kraftminderung und Paresen), Muskelschwund (Atrophie), Steifigkeit (Spastik) oder unwillkürliche Muskelzuckungen (Faszikulationen).
In den meisten Fällen treten massive Schwächungen – und in der Folge – ein Abbau der Muskulatur an Armen und Beinen sowie der Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckmuskulatur ein.
Betroffene und Angehörige treffen sich in einer Selbsthilfegruppe. Hier sollen gemeinsame Probleme besprochen werden. Die Gruppe soll eine gegenseitige Hilfe ermöglichen, Unterstützung geben und den Umgang mit der Krankheit und der Behinderung erleichtern.